Die Beschäftigten von Elcoteq, Ericsson und MTO in Offenburg versammelten sich um 14.00 Uhr vor dem Firmengelände und verurteilten die Konzernpolitik von Ericsson. Diese Politik bedroht kurz bis mittelfristig 450
Arbeitsplätze. Hinzu kommt das die Fa. Ericsson allein in Deutschland 350 Arbeitsplätze vernichtet, davon 40 Arbeitsplätze am Standort Offenburg.
Die Konzernstrategie von Ericsson sieht vor, dass bisher von Elcoteq in Offenburg gefertigte Produkte,
künftig in Schweden gebaut werden. Dabei handelt es sich um Produkte, welche den Kern der Produktion bei Elcoteq bilden und es würde 50% des derzeitigen Umsatzes treffen. Dieser hohe Umsatzanteil ist der Tatsache geschuldet das
die Firmen Elcoteq,MTO
und jetzige Ericson in Offenburg eine Fabrikeinheit unter dem Namen Marconi bildeten. Die Fa. Marconi hatte gegenüber Elcoteq vertraglich verpflichtet, über drei Jahre für Produktionsauslastung zu sorgen.
An diese Verpflichtung fühlt sich Ericsson nicht mehr gebunden.
Dies wollen die Beschäftigten der Firmen in Offenburg nicht akzeptieren.
Die Ericsson GmbH in Offenburt ist hoch profitabel und es besteht kein Anlass, diese zu schließen u. 40 Menschen zu entlassen.
Die Fa. Elcoteq ist gerade dabei seine Kundenstruktur zu verändern um dadurch die Lieferabhängigkeit von einem Kunden auszuschließen.
Dazu bedarf es aber noch einiger Zeit.
Deshalb fordern Die Betriebsräte der genannten Firmen und die IG-Metall Offenburg den Ericson Konzern auf, seine Strategie zu überdenken und seine Entscheidungen zu revidieren. Arbeits plätze sind wichtiger als eine nich
nachvollziehbare Konzernpolitik.
Demonstration bei Elcoteq, Ericsson u. MTO
Letzte Änderung: 21.11.2007
